Lokale Währungen

Lokale und alternative Währungen haben viele schöne Eigenschaften. Dadurch, dass das Geld in der Region bleibt, entsteht eine Kreislaufwirtschaft, die regionale Produkte und Dienstleistungen fördert. So wird das Prinzip der Nachhaltigkeit unterstützt.

Die Idee, sich regional auf eine eigene komplementäre Währung zu einigen, ist nicht neu, aber dennoch eine Entwicklung, welche der Qualität der Region zu Gute kommt. Beispielsweise hat Basel seit 2002 den «Netzbon», Bern den Bon-ohne-Boss «bonobo» oder die Region um Rennes in der französischen Bretagne den «Galléco».

Winterthur hat seit einem Jahr eine eigene lokale Währung, den «EulachTaler». Das Prinzip ist einfach und ähnelt allen regionalen Alternativwährungen: Im Tausch von 1:1 zum Schweizer Franken können EulachTaler erworben werden. In Geschäften (PDF), welche die Idee unterstützen, kann damit bezahlt werden. So bleibt der Taler in Bewegung und unterstützt die Region.

Zum einjährigen Jubiläum des EulachTalers wird die EulachTaler Gemeinde gegründet. Die Gründungsfeier findet am Freitag den 1. September 2017 vor dem Stadthaus statt und steht allen Interessierten offen.